Europa

Elba – Perle des Mittelmeeres

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Elba kannte ich bislang lediglich aus Erzählungen. Elba sei die Perle des Mittelmeeres, hiess es. Das wollten wir natürlich mit eigenen Augen sehen und machten uns mit unserem Wohnwagen auf, um auf der italienischen Insel Zeit zu verbringen. Wir erlebten hier eine ganze Woche voller Sonne, Strand & Meer.

Die drittgrösste Insel des Landes (nach Sardinien und Sizilien) liegt im Mittelmeer und ist Teil des Toskanischen Archipels. Vom Festland sind es nur 10 Kilometer und mit der Fähre erreicht man die Insel schnell. Heute spielt auch der Tourismus auf Elba eine grosse Rolle.



Anreise
Morgens um 4 Uhr fuhren wir mit dem Auto uns unserem Wohnwagen los; 8 Stunden später erreichten wir Piombino, wo wir die Fähre nahmen. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir endlich die italienische Insel. Ich würde empfehlen, die Fähre bereits im Voraus zu buchen. Das kommt aber natürlich auch immer auf die Jahreszeit an.


Einreise & Visum
Für die Einreise nach Italien benötigen Schweizer Staatsbürger eine gültige ID oder einen gültigen Reisepass. Ein Visum wird nicht benötigt.


Unterkunft
Wir haben mit unserem Wohnwagen auf dem Campingplatz La Foce übernachtet. Der Platz ist nicht sehr und schön am Meer, die Duschen waren sauber. Auf dem Campingplatz ist ein kleiner Shop zu finden, in dem man Lebensmittel und Hygieneartikel kaufen kann. Den Platz empfehlen wir gerne weiter. 🙂



Was kann man auf Elba unternehmen?
Hier kommen unsere Ausflugsideen:

Monte Capanne
Gleich am ersten Tag machten wir einen Ausflug zum Monte Capanne, dem höchsten Berg der Insel. Den Gipfel erreicht man, in dem man sich von einer gelben Gittergondel nach oben befördern lässt. Wer ganz nach oben möchte, muss noch ein kurzes Stück über einige Felsen klettern, doch das ist halb so wild. Wichtig ist nur, dass gutes Schuhwerk getragen wird! Doch es lohnt sich: Die Aussicht über das Meer ist wunderschön. Wenn die Sicht ganz klar ist, kann man bis zur Insel Korsika sehen!



Marciana
Marciana ist das älteste Dorf der Insel Elba. Malerische Plätze, verwinkelte Gässchen und etliche Treppen wechseln sich hier ab. Der Ort ist seit der Bronzezeit besiedelt und beheimatet heute rund 2130 Einwohner. Die Kirchen haben wir uns nicht angeschaut, da das Flair des Dorfes auch so bezaubernd ist.



Portoferraio
Portoferraio ist die Hauptstadt der Insel und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Elbas. Der Name bedeutet übersetzt übrigens Eisenhafen; vermutlich aufgrund des früheren Eisenabbaus auf der Insel. Und die Stadt hatte auch einen ‹berühmten› Einwohner. 1814 landete Napoléon Banaparte, der nach Elba ins Exil verbannt wurde, auf der italienischen Insel. Portoferraio wurde zu seinem Wohnort und seiner Winterresidenz; reiste aber knapp 1 Jahr später wieder ab. Heute lebt die Stadt fast ausschliesslich vom Tourismus. Wir haben einen Spaziergang entlang des Hafens unternommen und sind dann durch die Gassen der Stadt zurück geschlendert.



Sant d’Andrea
Im eher touristischen Örtchen Sant d’Andrea entdeckten wir eine Bucht. Wunderschönes klares und türkisblaues Meer und Granitfelsen – da mussten wir hin! Wir kletterten vorsichtig über die Felsen und konnten unser Glück kaum fassen: Der Ausblick war fantastisch. Am 130 Meter langen Sandstrand befinden sich ausserdem einige Shops und Restaurants. Auf den Felsen war es etwas windiger als unten, denn die Bucht ist durch die Granitblöcke wunderbar windgeschützt.



Marina di Campo
An unserem letzten Tag sind wir noch nach Marina di Campo gefahren; hier in diesem Ortsteil befindet sich auch unser Campingplatz. Wir erkundeten die vielen kleinen Boutiquen, genossen unser letztes Eis und kühlten uns am Strand Wasser ab. In Marina di Campo ist es belebter und es besteht auch die Möglichkeit, das örtliche Aquarium zu besuchen. Doch bevor wir am nächsten Tag wieder nachhause reisten, fuhren wir nochmals die kurvigen Strassen Elbas entlang und bewunderten die wahnsinnig schöne Aussicht aufs Meer.



Elba war toll und hat uns die ersehnte Entschleunigung gebracht.
Und mit unserem Wohnwagen war es sowieso perfekt. 🙂
Wäre Elba auch ein Reiseziel für dich?

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