Gastbeitrag

Spektakuläre Dunn’s River Falls

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Noëmi schreibt hier in diesem Gastbeitrag über ihren Ausflug zu Jamaikas bekanntestem Wasserfall.

Die Dunn’s River Falls liegen nahe bei der beliebten Kreuzfahrtanlegestelle «Ocho Rios», weshalb es nahe liegt, dass die Wasserfälle auch ein sehr beliebtes Ziel der Kreuzfahrtgästen sind und diese demnach regelmässig angesteuert werden. Doch Jamaika ist soviel mehr, als diese Wasserfälle, wobei ich doch sagen muss: Die Dunn’s River Falls sind durchaus einen Ausflug wert. Es lohnt sich, vor dem Besuch abzuklären, wie viele Schiffe am geplanten Tag in der Gegend anlegen, denn die Fälle sind mehr als nur gut besucht und den Spass mit allzu vielen anderen Leuten teilen, will man dann doch nicht. 🙂



Bucht man einen Guide, zum Beispiel vom Hotel aus, um von ihm zu den Fällen gebracht zu werden, wird dieser mit Sicherheit unterwegs anhalten, um irgendwo im nirgendwo bei einem kleinen Shop Wasserschuhe zu kaufen. Diese sind notwendig, da man auf den glitschigen Steinen leicht abrutscht. Gute Sportschuhe tun ebenfalls ihren Dienst, wer hat kann aber natürlich von daheim Wasserschuhe mitbringen. Man wird euch erklären, dass das hier der letzte, günstigste und einzige Shop ist, bei dem man Wasserschuhe kaufen kann. Dies ist allerdings nur selten wahr. Es gibt bei den Wasserfällen zahlreiche Marktstände, auch mit Wasserschuhen, wo man eher eine Verhandlungsbasis hat, als beim einzigen Händler irgendwo im Nichts. Auf die Schuhe zu verzichten ist übrigens auch ein No- Go, da man mit Flipflops und ähnlichem nicht weiterkommt.

Die beste Zeit, um die Wasserfälle zu besuchen, ist meist gegen Abend. Die Kreuzfahrtgäste müssen bereits zurück auf dem Schiff sein und auch solche, die auf einer Rundreise hier vorbeikommen, sind bereits weitergezogen. Doch auch wer früh morgens vor dem ganzen Ansturm kommt, wird belohnt. Die Dunn River Falls sind sehr, sehr beliebt, sodass sie gerne überlaufen und man meist in grösseren Gruppen von bis zu zehn Leuten den Aufstieg antritt. Sich hinten und vorne an den Händen zu halten ist aber an gewissen Stellen durchaus nötig, denn es ist kein leichtes Unterfangen, ohne blaue Flecken vom Meer bis in den Urwald aufzusteigen. Es ist eine Strecke von etwa einem Kilometer, die man kletternd und balancierend entlang von Tümpeln und mehr oder weniger natürlichen Treppen im Stein hinter sich bringt. Es wird nicht wirklich darauf geachtet, wer die Fälle besteigen möchte, wer bezahlt, ist dabei. Es gibt allerdings noch einen Holzpfad neben den Fällen, den man auf eigene Gefahr besteigt. Ein gewisses Fitnesslevel ist hier durchaus gefordert. Bei den Dunn River Falls hat es sogar Umkleidekabinen und Spinde, sodass man sich wirklich um nichts sorgen muss. Auch wer zwischendurch aussteigen möchte, kann dies immer wieder tun. Der Eintritt kostet rund 20 Dollar, die sich aber sehr lohnen. Man wird während des Aufstiegs noch fotografiert und gefilmt – eine tolle Erinnerung. Wer möchte, kann die eigene Kamera mitnehmen, doch dies natürlich ebenfalls auf eigene Gefahr, denn: Trocken bleibt sie nicht.



Der Ausflug zu den Dunn’s River Falls ist mehr als lohnenswert; nicht nur für Fans von James Bond.
Die Natur zeigt hier einmal mehr, was möglich ist und beeindruckt einfach jeden Reisenden.
Man knüpft schnell Kontakte beim Klettern und kann in der warmen Luft das kalte Wasser geniessen.
Warst du auch schon mal bei Jamaikas bekanntestem Wasserfall?

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