Asien

Bangkok – quirlig & bunt

Dieser Beitrag kann unbezahlte Werbung enthalten.


Zwei Wochen reisten wir im April 2018 erneut durch Thailand und brachten viele tolle Fotos und Erlebnisse nachhause. Wir waren in Bangkok und den Inseln Koh Kood und Koh Chang. Es war laut, bunt und abwechslungsreich und es gibt viel zu erzählen. Wir starten mit Thailands Hauptstadt Bangkok.



Anreise
Angereist sind wir ab Zürich über Muscat nach Bangkok; Wege führen scheinbar unendlich viele nach Bangkok. Geflogen sind wir mit Oman Air und waren mit unserer Entscheidung sehr zufrieden. Das Essen und der Service waren sehr gut. Die Reisezeit (inkl. Aufenthalt in Muscat) beträgt rund 16 Stunden.

Einreise & Visum
Für die Einreise nach Thailand braucht man als Schweizer Staatsbürger einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum wird bis zu einem Aufenthalt von 30 (update: Aktuell sind es 45, da die Quarantäne dazu gerechnet wird) nicht benötigt. Wer länger in Thailand bleiben möchte, kümmert sich bestenfalls vorgängig um ein Visum.

Unterkunft
Unsere Unterkunft hatten wir über Airbnb gebucht und finden diese leider nicht mehr. Es handelte sich um eine kleine Wohnung und war für die Zeit in Thailands Hauptstadt ganz praktisch.



Wat Pho
Der Tempel Wat Pho ist vor allem für eine Statue bekannt: den riesigen liegenden Buddha. Von Kopf bis Fuss misst die Statue 46 Meter, die Höhe beträgt 15 Meter. Gerade aus der Nähe wirkt der liegende Buddha wahnsinnig eindrücklich. Vergoldet und glänzend liegt er da; an den Fusssohlen sind Details aus Perlmutt eingearbeitet.

Die Tempelanlage ist relativ einfach zu erreichen und befindet sich direkt neben dem Königspalast. Wat Phra Chettuphon Wimon Mangkhalaram Ratchaworamahawihan, so der offizielle Name, wurde vermutlich bereits im 17. Jahrhundert gegründet. Als Bangkok zur neuen Hauptstadt ernannt wurde, wurde der Tempel auf Anweisung von König Rama I. erweitert, restauriert und erhielt den neuen Namen.

Nebst dem liegenden Buddha sind in der grossen Anlage auch noch andere Bauten zu finden, wie etwa Phra Ubosoth und Phra Maha Chedi Si Ratchakan (eine Gruppe von Chedis. Es ist definitiv empfehlenswert, sich mehrere Stunden Zeit zu nehmen, um die Anlage zu erkunden.



Nach unserem Besuch des Wat Pho sind wir mit der Fähre vom Pier Richtung Wat Arun gefahren. Diesen haben wir bereits während unserer letzten Reise besichtigt und deshalb jetzt ausgelassen. Wir sind noch etwas durch die Stadt geschlendert, haben uns einfach treiben lassen. Das gehört für mich auf jeder Reise unbedingt dazu! Zum Abschluss eines ereignisreichen Tages ass ich dann mein erstes Thai-Curry auf dieser Reise – ihr könnt euch vorstellen, wie begeistert ich war. 🙂



Flower Market
An unserem zweiten Tag in Bangkok besuchten wir den Flower Market. Dort ist es bunt, laut und vor allem eines: ohne viele Touristen. Diese sind auf diesem ‹einheimischen› Markt wirklich nicht zu finden, und dass, obwohl es so viel zu entdecken gibt. Von Kokosnüssen über Durians, von Blumen bis hin zu Bananen. Auch getrocknete Fische und pinke Eier werden hier an den Ständen verkauft; aber vor allem die Auswahl an Blumen ist riesig und wunderschön anzusehen.



Lumphini Park
Nach dem Besuch des Blumenmarktes stiegen wir in ein TukTuk und liessen uns zum Lumphini Park fahren. Dabei sollte es sich um ‹die grüne Oase, ein Ort voller Ruhe im sonst so turbulenten Bangkok handeln›. Und wir wurden nicht enttäuscht! Als wir durch den Park spazierten, welcher übrigens wirklich voller Bäume und saftigen Grün ist, begegneten wir sogar einigen Schildkröten, Echsen und grossen Waranen. Bangkoks grüne Oase umfasst rund 577’000 Quadratmeter und in der Mitte des Parks ist ein künstlicher See angelegt worden. Und auch wer etwas für seine Fitness tun möchte, ist hier genau richtig: Neben Hanteln und etlichen anderen Geräten, befindet sich hier auch eine Art ‹Trimm-Dich-Pfad›, welcher rund 2.5 Kilometer lang ist. Wir sind der Meinung, dass man den Lumphini Park in Bangkok unbedingt besuchen sollte, vor allem, wenn man sonst schon viel von der Stadt gesehen hat. Und sind wir ehrlich: Eine Runde Entspannung tut immer gut. 🙂



Baiyoke Tower
Als Abschluss des zweiten Tages erlebten wir noch etwas tolles: Bangkok von oben und dies während des Sonnenuntergangs. Ich mag es ganz besonders gerne, wenn eine Stadt in der Dunkelheit versinkt und sich ein Lichtermeer darüber ausbreitet. Das ganze Spektakel haben wir uns vom Baiyoke Tower, dem zweithöchsten Gebäude Thailands, angesehen. Die Aussicht ist wirklich grossartig. Auf der Plattform befindet sich ausserdem noch eine Bar; ein Drink ist im Eintrittspreis bereits inkludiert. Ach, übrigens: Zwischen 19:00 und 22:00 Uhr dreht sich die Plattform langsam um die eigene Achse.



Warst auch du schon in Bangkok? Was hat dir am Besten gefallen?
Für mich gestaltet es sich definitiv schwer, ein Highlight auszusuchen!

Leave a Reply

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .