Europa

Snæfellsnes – klein, aber oho!

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Auf unserer Reise durch Island war uns klar, dass ein Punkt auf keinen Fall fehlen durfte: die Erkundung der Halbinsel Snæfellsnes. Sehr oft wird Snæfellsnes als ‹Island in klein› bezeichnet, denn die kleine Halbinsel bietet so viel Abwechslung auf relativ kleinem Raum.

Die Halbinsel Snæfellsnes befindet sich im Westen Islands, rund 135 Kilometer von Reykjavik entfernt. Die Gegend ist dünn besiedelt und beheimatet unzählige atemberaubende Landschaften. Ob Vulkan(krater), Wasserfälle, der wilde Ozean oder eine vielfältige Vogelwelt: dies ist alles hier zu finden.

Lies hier alles über unseren Ausflug auf die wunderschöne Halbinsel Snæfellsnes.



Ytri Tunga Beach
Der Strand Ytri Tunga ist wohl der Spot auf Island, um Robben in freier Wildbahn beobachten zu können – und dies praktisch das ganze Jahr über. Die Tiere sonnen sich bei Ebbe auf den Felsen und lassen sich kaum aus der Ruhe bringen. Bitte verhalte dich bei deinem Besuch ruhig und halte genügend Abstand zu den Robben. Ein Fernglas oder eine Kamera mit gutem Zoom sind hier natürlich von Vorteil. 🙂

Der Ytri Tunga Beach, welcher übrigens Teil einer Farm ist, lädt nebst den Robben wunderbar zu einem Spaziergang ein und wenn die Sonne scheint und ein leichter Wind weht, ist die Zeit am Meer perfekt! Eine Besonderheit dieses Strandes ist übrigens der helle Sand – denn meist sind die Strände auf Island schwarz.



Kirkjufell
Der Berg Kirkjufell zählt zu unseren Highlights, die wir auf der Insel besuchen durften. Und wenn du ein Fan der Reihe Game of Thrones bist, wirst du ihn vermutlich sofort erkennen. 🙂 Der Berg liegt im Westen der Insel und weist eine Höhe von rund 465 Meter auf. Vor allem auffallend ist die Form der Felsformation: er ist keilförmig und ragt als Halbinsel in den Fjord namens Breiðafjörður hinein. Der Name stammt wohl von seiner Form ab, die einem Kirchturm gleicht. Dänische Kaufleute hingegen gaben ihm den Namen Sukkurtoppen (deutsch: Zuckerhut).

Mit den zwei Wasserfällen ist der Kirkjufell auf jeden Fall ein tolles Fotomotiv und auch eines der meistfotografierten Motive Islands. Wir empfehlen übrigens, früh dort zu sein, denn zur Mittagszeit kann es sehr schnell voll werden. Parkplätze sind vorhanden und danach ist es nur noch ein kurzes Stück zu Fuss, um den besten Blick auf den Berg zu geniessen.



Búðakirkja
Die Búðakirkja ist das letzte Überbleibsel des ehemaligen Ortes Búðirs. Bent Lauridtsen erhielt im Jahr 1701 die Genehmigung, eine Kirche in der Umgebung zu bauen. Als der Standort festgelegt werden sollte, war man sich nicht einig. Angeblich schlug eine ältere Frau vor, einen der Männer sich so lange im Kreis drehen zu lassen, bis er benommen wurde. Danach sollte er drei Pfeile in die Luft schiessen und dort wo der letzte Pfeil landete, sollte das Gotteshaus errichtet werden.

Die kleine schwarze Kirche aus Holz istwirklich ein echter Hingucker! Sogar so sehr, dass Pärchen aus der ganzen Welt anreisen, um in der Búðakirkja sogar den Bund der Ehe zu schliessen. Die Kirche mutiert immer mehr zum Fotomotiv und hat uns gut gefallen. Wer in der Gegend ist, sollte sich die Búðakirkja unbedingt anschauen.



Hellnar & Lóndrangar
Hellnar, ein kleiner Ort im Süden der Halbinsel Snæfellsnes, zählte früher zu einem der bedeutendsten Fischerdörfer der Küste. Und hier befindet sich auch der Aussichtspunkt Lóndrangar. Hierbei handelt es sich um zwei Felsnadeln aus Basalt. Sie sind vulkanischen Ursprungs und wohl das Ergebnis des Erosionsprozesses.

Doch das spannendste hier waren die vielen Vögel, die wir lange beobachteten. Hier sieht man Möwen, Eissturmvögel und mit etwas Glück zeigen sich auch die Papageientaucher. Es gibt zwei Plattformen, welche sich für die Beobachtung hervorragend eignen, und dies nutzten wir sogleich aus. Die Menge an Vögeln war wirklich überwältigend.



Hast du die Halbinsel im Westen Islands bereits selbst erkundet? Wie hat es dir dort gefallen?
Ich freue mich immer über ergänzende Tipps in den Kommentaren!

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