Südamerika

Geheimnisvolle Galapagos-Inseln

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Die Galapagos-Inseln stehen bei vielen Reisenden weit oben auf der Bucket List und wir finden: völlig zurecht. Die Natur ist einfach einmalig, vor allem wenn man bedenkt, wie abgeschieden der Archipel liegt. Als wir das Festland Ecuadors bereisten, war uns von Anfang an klar: Die Galapagos-Inseln möchten wir keinesfalls auslassen! Und dieser Entscheid hat sich als absolut richtig erwiesen; es war einfach nur traumhaft schön.

In diesem Beitrag geht es um die 3 Inseln, die wir während 2 Wochen bereist haben. Wir haben also quasi ein Insel-Hopping auf Santa Cruz, Isabela und San Cristobal gemacht. Wie einfach und (verhältnismässig) kostengünstig dies geht, verrate ich dir in diesem Beitrag. 😊



Bei den Galapagos-Inseln handelt es sich um eine Inselgruppe, die im Pazifik liegt. Die erste europäische Entdeckung erfolgte 1535 durch den Spanier Tomás de Berlanga. Dieser wollte eigentlich nach Peru segeln, doch sein Schiff kam vom Kurs ab. Seine Crew und er verbrachten mehrere Tage auf der Insel, bis sie Trinkwasser für die Heimfahrt finden konnten. Zwischenzeitlich tranken sie den Saft der Kakteen und erbeuteten Riesenschildkröten und Seelöwen. Ursprünglich wurde der Archipel ‘Islas Encantadas’ genannt, was ‘Verzauberte Inseln’ bedeutet. Es wird vermutet, dass der Name daher stammt, dass so weit draussen keine Inseln vermutet wurden und die Seefahrer durch die Strömungen immer wieder den Eindruck hatten, die Inseln veränderten ihre Lage. Bis ins frühe 19. Jahrhundert galten die Inseln als Versteck und Fluchtort für Seeräuber.

Der Archipel mit vulkanischem Ursprung gilt als eine der besten Destinationen zur Beobachtung der Wildtiere – und dies weltweit! Die Galapagos-Inseln liegen knapp 1000 Kilometer vor dem ecuadorianischen Festland. Aufgrund ebendieser isolierten Lage konnte eine grosse Anzahl an Tier-& Pflanzenarten überleben, welche es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Hierzu zählen beispielsweise die Lavamöwe, der Galapagos-Seebär, der Blaufusstölpel, die Meerechse, die Galapagos-Riesenschildkröten, die Galapagos-Reisratte, die Galapagos-Holzbiene und die Galapagos-Winkerkrabbe.

Die Inselgruppe besteht aus 13 grösseren Inseln; 5 davon sind besiedelt. Diese 13 weisen eine Fläche von mehr als 10 km² auf. Neben den grossen Inseln gibt es noch unzählige kleinere Inselchen. Die einmalige Tier-& Pflanzenwelt gehört seit 1978 zum UNESCO Weltkulturerbe und wird durch den Nationalpark der Galapagos-Inseln geschützt. Fast 100%, nämlich unglaubliche 97% der Fläche der Inseln, stehen unter strengem Naturschutz. Im Jahre 1999 verursachte ein heftiger El Ninõ ein massives Sterben der Korallen sowie die Vernichtung von einem Grossteil der Pinguine – die Population verringerte sich um 60%! Von 2007 bis 2010 wurden die Galapagos-Inseln von der UNESCO als gefährdet eingestuft und standen 2010 sogar auf der Roten Liste! Denn obwohl der Tourismus heutzutage als grösste Einnahmequelle gilt, bringt er natürlich auch Probleme mit sich. Um der Aberkennung des Status als Weltkulturerbe zu entgehen, setzte Ecuador neue Massnahmen um und reguliert seitdem die Touristenströme und die Einwanderer.

Natürlich gibt es auch Regeln, welche zum Schutz der Tier-& Pflanzenwelt befolgt werden müssen. Diese Regeln findest du hier.



Anreise
Von Guayaquil aus flogen wir knapp 1180 Kilometer auf die Galapagos-Inseln. Der Flug mit LATAM verlief problemlos. Das Einzige, worauf du bei deiner Buchung achten musst, ist, dass du den ‘Touristentarif’ buchst. Dies steht aber auch gut ersichtlich nochmals auf der Website beschrieben. Buchst du den falschen Tarif, darfst du am Flughafen eine Busse bezahlen.

Bevor du am Flughafen wie gewohnt einchecken darfst, durchläufst du folgendes Prozedere:

1. Dein Gepäck wird von einem separaten Scanner nochmals gescannt und getaggt. Ohne diesen Tag darfst du nicht einchecken. Dabei wird nämlich geprüft, ob du irgendwelche verbotene Gegenstände, Dreck an deinen Schuhen, Insekten oder unnötig Plastik mitnimmst – alles Dinge, die das Ökosystem der Inseln gefährden könnte.

2. Mit deinem getaggten Gepäck gehst du zum nächsten Schalter. Hier holst du deine Touristenkarte (INGALA-Transit-Kontrollkarte) gegen eine Gebühr von USD 20.00 pro Person ab. Diese musst du während deines gesamten Aufenthaltes auf den Galapagos-Inseln aufbewahren.

3. Bei unserem Besuch (Stand Oktober 2021) durften lediglich komplett geimpfte Personen einreisen. Zusätzlich musste ein negativer PCR-Test, welcher nicht älter als 72h war, vorgelegt werden. Aus diesem Grund gehst du zum dritten Schalter, zeigst deinen Impfnachweis und PCR-Test und bekommst einen unterschriebenen Zettel von der zuständigen Person. Während wir angestanden sind, wurden auch die Krankenkasse-Policen aller Reisenden geprüft.

4. Und dann geht es endlich zum eigentlichen Check-in. Pass vorlegen, unterschriebener Zettel und Touristenkarte vorlegen, Gepäck aufgeben und du bist ready für das ‘Paradies auf Erden’.


Einreise & Visum
Für die Einreise auf die Galapagos-Inseln benötigen Schweizer Staatsbürger einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Bei unserem Besuch (Stand Oktober 2021) durften lediglich komplett geimpfte Personen einreisen. Zusätzlich musste ein negativer PCR-Test, welcher nicht älter als 72h war, vorgelegt werden.

Ein Visum wird nicht verlangt. Bei der Immigration auf den Galapagos-Inseln bezahlst du eine Gebühr von USD 100.00. Dabei handelt es sich um die Nationalparkgebühr. Das Gepäck wird mit Hunden von der K9 Biosicherheit kontrolliert. Wird das Signal gegeben, darfst du es abholen. Dein Abenteuer beginnt!

Hinweis: Anreise & Einreise gelten für die Insel Santa Cruz. Da wir hier angekommen und wieder abgereist sind, können wir für die Abläufe auf den anderen Inseln keine Auskunft geben.


Unterkunft
Auf den Galapagos-Inseln übernachteten wir in 3 verschiedenen Unterkünften. Diese habe ich immer im jeweiligen Unterkapitel des Stopps vermerkt.


Transportmittel Fähre
Als Transportmittel für unser Insel-Hopping nutzten wir die Fähren, die zwischen den Inseln verkehren. Diese buchten wir jeweils 1-2 Tage vor unserer geplanten Abreise direkt bei einem Anbieter am Hafen. Die Fahrt kostet zwischen USD 25.00 und USD 30.00 pro Person und Weg. Die meisten Fähren fahren lediglich ein oder zweimal täglich. Falls du zwei Inseln an einem Tag anfahren musst, denke daran, jene frühmorgens zu nehmen. So reicht es dir für die Nachmittagsfähre zur nächsten Insel.

Wenn du, so wie ich, sehr schnell seekrank wirst, denke unbedingt daran, entsprechende Medikamente mitzunehmen. Je nach Wetterlage sind die Wellen enorm hoch und es schaukelt sehr. Viele der Fähren weisen seitliche Sitzgelegenheiten auf, was für mich ungünstig war. Mir half es, mich zu drehen und somit quasi Richtung Fahrtrichtung zu sitzen.



Insel Santa Cruz
Wir haben als erstes die Insel Santa Cruz angesteuert. Dabei handelt es sich um die bevölkerungsreichste Insel des Archipels. Sie weist eine Fläche von knapp 985 km² auf und ist vulkanischen Ursprungs. Der Hauptort der Insel Santa Cruz heisst Puerto Ayora; hier befindet sich auch die Charles-Darwin-Forschungsstation. Im Hochland, welches sich im Zentrum der Insel befindet, war es kalt und regnerisch; hier sind Schildkröten und viel Grün zu finden. Die Einheimischen leben heute mehrheitlich vom Tourismus.

Die Anreise vom Flughafen zur Unterkunft war etwas komplizierter, jedoch recht gut organisiert. Vom Flughafen geht es mit dem Bus zum Taxi-Boot und dann wieder in einen Bus, bis du das Zentrum erreichst. Wichtig zu erwähnen ist hier, dass du genügend Münzen dabei haben solltest, um die jeweiligen Transportmittel zu bezahlen. Für die Anreise vom Flughafen bis zum Zentrum kannst du mit bis zu 2 Stunden rechnen.

Auf unserer ersten kurzen Erkundungstour entdeckten wir beim Fischmarkt und beim Hafen bereits die ersten Pelikane, Leguane und Seelöwen. Irgendwie ist es beeindruckend, wie sie sich durch den Menschen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das bunte Treiben am Fischmarkt ist spannend zum Zuschauen; im Hafen entdeckten wir weitere Seelöwen, verschiedene Möwen und knallbunte Krabben.



Als nächstes ging es dann für uns zur Charles Darwin Forschungsstation. Vor allem ich finde die Evolutionstheorie wahnsinnig spannend und habe schon als Kind etliche Bücher darüber verschlungen. Die Station kann lediglich im Rahmen einer geführten Tour (USD 10.00 pro Person) besucht werden. Die Rangerin erklärte uns vieles über die Riesenschildkröten, die Evolutionstheorie und über die Bekämpfung der importierten invasiven Arten. Zum Schluss statteten wir Lonesome George einen Besuch ab. Er war der letzte seiner Art; der letzte der Pinta-Riesenschildkröten. Jegliche Versuche der Fortpflanzung scheiterten; 2012 starb er.

Nach der Tour wollten wir noch die verschiedenen Interpretationscentren besuchen, welche über die Mittagszeit leider geschlossen sind. Um uns die Zeit zu vertreiben, setzten wir uns an den Strand und beobachteten die Wellen. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Meeresechsen sich – mit ordentlich Abstand – zu uns gesellten. Was für eine Begegnung!



Und nach dieser Begegnung mit den Riesenschildkröten waren wir bereit für die nächste! Mit dem Fahrrad ging es zum Schildkrötenreservat El Chato. Die Anfahrt mit dem Fahrrad war etwas kompliziert und durch den Regen matschig und rutschig. Und doch kann man bereits hier die ersten Riesenschildkröten entdecken! Im Hochland ist es übrigens echt kühl, weshalb eine gute und warme Jacke nicht verkehrt ist.

Im Reservat angekommen teilte man uns mit, dass man auch hier die Schildkröten nur geführt sehen kann; Kosten auf freiwilliger Basis. Die Tour wird von Volontären durchgeführt und ist sehr kurz. Man läuft einmal um die Hälfte der Grasflächen und durch mehrere Lavatunnel. Die Schildkröten sind zwar wirklich beeindruckend, das Reservat konnte uns aber leider nicht überzeugen. Das einzige Highlight: Nach der Tour hatten wir uns erkundigt, ob wir auch selbst nochmals auf den vorgegebenen Wegen durchspazieren durften. Und ja: wir durften! Diesmal nahmen wir die entgegengesetzte Seite in Angriff und waren ganz alleine mit den sanften Riesen. Das war definitiv eindrücklich!



Als Abschluss der ersten Tage auf den Galapagos-Inseln ging es zum Strand Bahia Tortuga. Dabei handelt es sich um einen sehr langen, hellen und sehr schönen Sandstrand. Die Wellen sind laut und stürmisch, und oftmals ist die rote Flagge (schwimmen verboten) errichtet. Wenn du bis zum Ende des Strandes spazierst, erreichst du eine Lagune. Diese wird auch von den Einheimischen genutzt, da das Wasser flach und wärmer ist. Wenn du möchtest kannst du auch schnorcheln oder dir ein Kajak mieten. Vergiss beim Entspannen bloss nicht, Sonnencreme einzureiben – die Sonne brennt hier erbarmungslos herunter.



Auf Santa Cruz übernachteten wir im Hostal White House Galapagos. Unser gebuchtes Zimmer mit eigenem Bad war sauber und geräumig. Die Küche hatte alles, was man benötigte, um etwas kleines zu kochen. Das Preis-/ Leistungsverhältnis hat für uns hier gut gepasst.



Insel Isabela
Angekommen auf der Insel Isabela, waren wir erst etwas sprachlos. Ein Zentrum wie auf den anderen Inseln gibt es nicht wirklich; es wirkte beinahe wie ausgestorben. Die Insel eignet sich somit hervorragend zum Entspannen und Entschleunigen.

Mit einer Fläche von 4588 km² ist Isabela die grösste der Galapagos-Inseln. Die Insel wuchs aus bis zu 6 separaten Schildvulkaninseln mithilfe ausströmender Lava zu einer einzigen Insel zusammen. Der höchste Punkt Isabelas ist der Vulkan Wolf; nebst diesem gibt es noch 5 weitere Vulkane auf der Insel. Für die meisten Tiere sind die Lavafelder ein unüberwindbares Hindernis und so sind allein auf Isabela mehrere Unterarten der Galapagos-Schildkröte vertreten. Der Mangrovendarwinfink ist ausschliesslich auf der Isla Isabela beheimatet.

Im Dorfkern ist die Iglesia Cristo Salvador zu finden. Die Besonderheit dieser Kirche sind die Kirchenfenster, denn das bunte Glas stellt die einheimischen Tiere der Galapagos-Inseln dar.



Direkt in der Nähe unserer Unterkunft lag die Laguna Salinas. Hier findest du Leguane, kleine Vögel und mit etwas Glück auch Flamingos. Den Abstecher zur Laguna kann man wunderbar mit einem Strandbesuch verbinden. Das Wasser ist auch hier zu kalt, um zu baden, aber im weissen Sand zu sitzen und den Wellen zuschauen hat auch etwas. 😊



Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Hafen, denn dort liegt das kleine Naturparadies namens Concha de Perla. Ein kurzer Weg durch die Mangroven führt dich zu einer ‘Lagune’ mit glasklarem – und eiskaltem – Wasser. Beim Schnorcheln gibt es allerlei zu entdecken: Rochen, Meeresschildkröten, Seelöwen – und mit etwas Glück weiter aussen sogar Pinguine!



Unseren letzten Ausflug, die Wanderung zur Muro de las Lágrimas (Mauer der Tränen), starteten wir bereits um 06:00 Uhr, denn die Hitze zur Mittagszeit ist schier unerträglich. Bei der Muro de las Lágrimas handelt es sich um die Ruine einer ehemaligen Sträflingskolonie, welche 1959 geschlossen wurde. Knapp 7 Kilometer trennten unsere Unterkunft von der Mauer. Auf dem Weg dorthin begegneten uns viele Vögel, Schmetterlinge, Seelöwen, Echsen und riesige Schildkröten. Wir empfehlen, sehr früh zu starten, unbedingt genügend Wasser mitzunehmen und die verschiedenen Seitenwege zu erkunden. Wir hatten das grosse Glück, auf einem dieser Seitenwege den Blaufusstölpel beim Jagen zuschauen zu können – was für ein eindrückliches Erlebnis!



Auf Isabela haben wir im Hostal Punta Arena übernachtet. Wir hatten ein Zimmer mit eigenem Bad, zusätzlich war eine Gemeinschaftsküche vorhanden. Das Zimmer war gross und sauber. Die Lage war gut und wir waren nach einem kurzen Spaziergang am Strand und bei den Restaurants.



Insel San Cristóbal
Die dritte und letzte Insel, die wir im Archipel besuchten, war die Insel San Cristóbal. Sie hat uns von allen drei am besten gefallen. Grundsätzlich wäre die An- oder Abreise vom Festland von hier aus viel schneller und unkomplizierter; der Flughafen befindet sich fast im Ortskern. Wir nannten San Cristóbal ‘Insel der Seelöwen’, denn irgendwie fanden sich diese überall: am Hafen, am Strand und manchmal auch in der Nähe von Shops oder Restaurants.

Die östlichste Insel des Archipels heisst San Cristóbal und liegt etwa 965 Kilometer vom ecuadorianischen Festland entfernt im Pazifik. Der höchste Punkt der Insel bildet ein erloschener Vulkan, welcher eine Höhe von 730 Metern aufweist. Im Jahr 1835 verweilte Charles Darwin auf San Cristóbal und hielt seine Beobachtungen in seinem Werk ‘On the Origin of Species’ fest. Rund 100 Jahre nach seiner Ankunft wurde ihm ein Denkmal errichtet. 1880 entstand auf der Insel eine Strafkolonie für Gefangene, welche vom Festland nach San Cristóbal verlegt wurden. Der Wasserhaushalt wurde durch die Kolonisation stark beeinflusst. Die für die Region charakteristische Feuchtvegetation wurde, bis auf einige wenige Gebiete, zurückgedrängt. Mit Aufforstungsmassnahmen hofft man nun, den ursprünglichen Zustand wieder herstellen zu können. Leider wurde auch die Tierwelt durch die Besiedlung stark und nachhaltig verändert.



Nachdem wir in unserer Unterkunft eingecheckt hatten, begaben wir uns sofort auf Erkundungstour. Hierbei stiessen wir auf den Playa Punta Carola – hier sonnen sich viele Seelöwen in der Sonne; einige Jungtiere begaben sich ebenfalls auf Erkundungstour. 😊 Bitte halte dich zwingend an den vorgegebenen Abstand – für die Sicherheit der Tiere und deine eigene. Vom kleinen Leuchtturm aus, hat man ebenfalls eine tolle Aussicht auf das türkisblaue Meer.



Nachdem wir uns von den Tieren verabschiedet hatten, ging der Weg weiter und wir fanden uns im Centro de Interpretation wieder. Hier wird anhand einer kleinen Ausstellung die Geschichte und das Geschehen der Inseln erklärt. Der Besuch im Centro de Interpretation ist kostenlos und gehört für uns dazu, wenn du die Insel besuchst.



Unser absolutes Highlight war die wunderschöne Bucht Muelle Tijeretas! Der Eingang führt hier durch das Centro de Interpretation und du musst dich unbedingt am Wachhäuschen anmelden. Danach geht’s los! Nach einer etwa 30-minütigen Wanderung erreichten wir den Aussichtspunkt und konnten einen ersten Blick auf die paradiesische Landschaft erhaschen. Wir waren sprachlos; das Gesamtbild war perfekt. Doch weshalb waren wir hier? Unser Vorhaben: schnorcheln. Das Wasser ist wirklich eiskalt, aber es ist sehr klar und der Ausflug lohnt sich auf jeder Ebene. Wir begegneten Seelöwen, Meeresschildkröten, Krebsen, Meerechsen und bunten Fischen. Die jungen Seelöwen sind sehr neugierig und kommen sehr nahe. Bitte nicht schreien, auch nicht vor Freude (auch wenn wir das nachvollziehen können. 😉) Das macht die Tiere nämlich nur unnötig nervös. Muelle Tijeretas, das kleine tierische Paradies, darfst du unserer Meinung nach keinesfalls auslassen, wenn du San Cristóbal besuchst.



Bei mehreren Reisebloggern auf Instagram haben wir eine Unterkunft gesehen, die all unseren Wünschen entsprochen hat: sauber, günstig und zentral. Diese Unterkunft, das Hostel La Casa de Jeimy, haben wir gebucht und waren rundum zufrieden.



Für uns ging mit der Reise zu den Galapagos-Inseln ein Traum in Erfüllung. Die Inselwelt ist so einmalig; man kann es sich gar nicht vorstellen, wenn man noch nie da war! Stehen die Galapagos-Inseln ebenfalls auf deiner Liste? Oder du warst sogar schon da und hast noch weitere Tipps für mich?
Dann freue ich mich auf deinen Kommentar oder deine Nachricht.

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