Australien

Postkarte aus Sydney

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Liebe Weltstadt, die Zeit mit dir war definitiv zu kurz.
Wir kommen wieder – aber nur bei besserem Wetter. Deal?!

Eigentlich hatten wir uns wirklich sehr auf Sydney gefreut. Auf die Oper, den Bondi Beach, das Schlendern durch die Stadt. Doch leider machte uns das Wetter, welches sich während unseres Besuches auch nicht ändern wollte, einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem haben wir versucht, das Beste aus der ganzen Situation zu machen. Ob es uns wohl gelang?



Für unsere Zeit in Sydney haben wir über Airbnb ein Zimmer gemietet. Gewohnt haben wir im Vorort Annandale, welcher sich rund 5 Kilometer vom geschäftlichen Zentrum Sydneys befindet. Die Gegend haben wir als eher ruhig empfunden, auch wenn hier einige Restaurants und Cafés zu finden sind. Mit dem Bus, welcher direkt vor unserer Haustür losfuhr, waren wir in 15 Minuten in der Stadt. Da lohnt sich der Preisunterschied schon, den wir damit einsparen konnten. Der Weg in die Stadt kostete pro Fahrt und pro Person AUD 3.50.

Das Frühstück am nächsten Morgen nahmen wir nur ein paar Häuser weiter ein, nämlich im Booth Bistro. Das Frühstück war super lecker und für Australien verhältnismässig günstig. Das Frühstück am nächsten Tag assen wir, während unsere Wäsche ein paar Runden drehte, im Bar Sirocco Cafe. Auch hier war alles bestens und wir konnten draussen sogar die warme Morgensonne geniessen. Das Abendessen haben wir, auf Empfehlung unserer Gastgeberin, zweimal bei Fat Fish genossen. Oh wow, war das lecker, der beste Fisch im Bierteig, den wir je gegessen haben. An unserem letzten Abend in der australischen Grossstadt assen wir Burger im Burger Project. Das Restaurant befindet sich direkt am Circular Quay und ist preislich auch echt in Ordnung.



Na, Sydney, was hast du uns zu bieten? Leider hat es bei unserem Besuch in Sydney fast ständig geregnet. Aus dem Bondi Beach und dem botanischen Garten wurde somit leider nichts, das packen wir aber auf unsere Liste für die nächste Reise. Und so kam es, dass wir die Tage mit den klassischen Highlights verbrachten! Zuerst ging es für uns zur Harbour Bridge, danach war die Oper an der Reihe. Wir haben immer geglaubt, dass diese strahlend weiss war und waren irgendwie enttäuscht, dass das Bauwerk beigefarben war. (: Am ersten Nachmittag ging es ausserdem noch mit der Fähre nach Manly und genossen das kühle Wetter und beobachteten die Surfer in den stürmischen Wellen. Das war schön und müde trafen wir wieder in unserem Zuhause in Annandale ein.



Am zweiten Tag fuhren wir raus aus Sydney und besuchten die berühmten Blue Mountains! Die Fahrt mit dem Zug ab Sydney Central dauerte rund zwei Stunden, der Preis für beide Wege lag bei AUD 10.00 pro Person. In Katoomba sind wir dann ausgestiegen und von dort ging es noch eine halbe Stunde zu Fuss weiter. Eine Seilbahn beförderte uns auf die andere Seite des Eingangs. Wir kauften uns extra ein unlimited Ticket, damit wir jede der Bahnen immer wieder nutzen konnten. Es gibt tolle Aussichtspunkte und verschiedene Wanderwege. Die Wege sind sehr schön gestaltet und in einer Art Rundweg angelegt. Übrigens: Weisst du, warum die Blue Mountains so heissen? Nein? Dann kläre ich dich hier auf: Den Namen verdankt das Gebirge dem Blauschimmer der Eukalyptuswälder. Öltropfen, die sich mit Wasserdampf vermischen, verursachen so die natürliche Färbung. Von oben herab gleicht es beinahe einem grünbläulichen Teppich.

Unser erstes Highlight in den ‹blauen Bergen› war die Felsformation ‹three sisters›. Der Ausblick ist wunderschön und vom Echo Point Lookout hat man die perfekte Sicht auf die ‹drei Schwestern›. Wir knipsten fleissig einige Fotos und spazierten zu eine der Rundwege. Dieser führte durch eine regenwaldähnliche Gegend, in der es angenehm kühl war. Am Ende angekommen stiegen wir in die Zahnradbahn und da erschien auch schon das zweite Highlight: der Wasserfall. Er befindet sich ganz in der Nähe der ‹three sisters› und stürzt aus einer extremen Höhe sehr schnell in die Tiefe. Sehr eindrücklich!



Nach einem langen Tag und vielen Erkundungen, trafen wir abends wieder in Sydney ein. Die Blue Mountains eignen sich durch die Nähe zu Sydney perfekt für einen Tagesausflug. Da ich unbedingt noch die Stadt bei Nacht fotografieren wollte, setzten wir uns noch mit einem Eis ans Hafenufer von Sydney, wo auch noch einiges los war. Mir gefällt es, wenn alles dunkel ist, und nur einige Teile der Stadt beleuchtet sind. Einige Zeit lang beobachteten wir das rege Treiben und fuhren schlussendlich wieder zurück in unser Airbnb, wo wir nur noch packten und müde ins weiche Bett fielen. Am nächsten Morgen sollte es nach Brisbane gehen, unserem letzten Stopp in Australien. Ich bin gespannt, was uns dort alles erwarten wird.



Westaustralien hat uns umgehauen, die Ostküste fanden wir bis anhin nur ganz okay. Ausser Sydney. Da gefiels uns ganz gut. Ob sich das noch ändern wird? Die letzten Tage werden es zeigen! Wir waren auf jeden Fall gespannt!

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