Asien

Die sauberste Stadt der Welt

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Singapur kannten wir nur aus Berichten und wussten nicht sehr viel über die Stadt. Als wir von den Philippinen nach Australien reisten, nutzen wir Singapur als ‹Stopover-Destination›. Doch wie sich herausstellte, war diese Zeit leider viel zu kurz und wir haben uns dazu entschlossen, diese irgendwann nachzuholen.

Der Inselstaat Singapur gilt als die sauberste Stadt der Welt. Zufall? Eher nicht. Kaugummis sind verboten, ebenso essen in den öffentlichen Verkehrsmitteln; und auch rauchen darf man in den meisten Teilen der Stadt nicht. Singapur erlangte seine Unabhängigkeit von Malaysia im Jahr 1965. Der Name der Stadt stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt ‹Löwenstadt›. Und dazu gibt es eine, wie ich finde schöne, Legende dazu, welche wie folgt lautet: Der Prinz Sang Nila Utama aus Palembang erreichte Singapur 1299 und gründete das Königreich Singapura. Nach der Ankunft soll der Prinz einen Löwen im dichten Dschungel erspäht haben. Man geht zwar davon aus, dass es sich um einen malaysischen Tiger gehandelt hatte, da in dieser Region gar keine Löwen lebten, aber der Prinz war von dieser Begegnung so beeindruckt, dass er dies als gutes Omen ansah und sich dazu entschied, den Ort von nun an ‹Löwenstadt› zu nennen und eine Siedlung zu gründen. Seit 1964 wird Merlion als Wahrzeichen der Stadt angesehen: ein Fabelwesen aus Fischkörper und Löwenkopf.



Anreise
Um nach Singapur zu gelangen, können diverse Airlines genutzt werden, Swiss und Singapore Airlines fliegen sogar direkt. Da wir von den Philippinen her nach Singapur reisten, können wir zur Anreise aus der Schweiz nicht viel sagen.


Einreise & Visum
Für die Einreise nach Singapur benötigen Schweizer Staatsbürger einen einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum wird bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen keines benötigt.


Unterkunft
Unsere Unterkunft für Singapur haben wir über Airbnb gebucht. Es handelte sich dabei um eine kleine Wohnung, welche nicht direkt im Zentrum lag, was dank den vielen Taxis aber überhaupt kein Problem darstellte. Wir freuten uns auf einer richtige Dusche und darauf, endlich unsere Wäsche waschen zu können. Alle Informationen erhielten wir vorab von unserem Gastgeber. Die Unterkunft in Singapur kostete uns SGD 222.00 für zwei Personen und zwei Nächte. Wir können die Unterkunft absolut weiterempfehlen.



SkyPark Observation Deck
Als erstes sind wir mit einem Taxi zum berühmten Hotel Marina Bay Sands gefahren. Dies ist bekannt für den Pool, der sich im 57. Stock befindet, und die Aussicht. Zugelassen sind hier aber lediglich Hotelgäste. Und dennoch bietet sich für Touristen die Möglichkeit, bis zum 56. Stock zu gelangen und dort die Aussicht vom SkyPark aus zu geniessen. Der Spass kostete zwar SGD 23.00 pro Person, war aber absolut jeden Cent wert, denn die Aussicht ist gigantisch und halt ganz anders als von unten. Das SkyPark Observation Deck befindet sich in Tower 3 des Marina Bay Sands.



Cloud Forest (Gardens by the Bay)
Als nächstes besuchten wir den ‹Cloud Forest› im Gardens by the Bay. Der 0.8 Hektar grosse ‹Wolkenwald› ist nach dem Prinzip der Vegetationszone in den Tropen in einem Glashaus nachgebaut. Der nachgebaute Berg, welcher eine Höhe von 35 Metern aufweist, ist auf dem Erdboden üppig mit Orchideen oder Flamingoblumen bepflanzt; darauf folgt dichter Nebel und ganz oben waren die Sonnenstrahlen zu sehen.

Die Idee hinter dem ganzen Park besteht darin, möglichst Energie und Sauerstoff zu produzieren; insgesamt ist der Stadtstaat Singapur sehr futuristisch und umweltbewusst aufgebaut. Mittlerweile gehört der Gardens by the Bay zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Singapur und ein Besuch ist absolut lohnenswert.



Singapore Zoo
Unser Sightseeing-Trip führte uns noch in den schönsten und grössten Zoo in ganz Asien: den Singapore Zoo. Der zoologische Garten liegt am anderen Ende der Stadt. Der Singapore Zoo weist eine grosse Artenvielfalt auf und verschiedene Teile der Erde, wie etwa ‹Wild Africa› werden hier zusammengeführt. Interessant fanden wir auch, dass einige Tiere, wie etwa Menschenaffen, zwar in einem Gehege leben, sich aber auch frei bewegen können; also quasi ‹ausbrechen› und sich unter die Besucher mischen. Unsere Eintrittstickets hatten wir vorab online gebucht und dabei noch 10 SGD gespart.



River Safari
Direkt neben dem Zoo befindet sich der Themenpark River Safari. Diese ist ein eigenständiger Park, in dem man die Welt der Flüsse noch einmal von einer anderen Seite kennenlernt. Kernpunkt des Themenparks sind etwa der Amazonas; Heimat der Riesenotter, Tapire und Jaguare, welche hier beheimatet sind. Auch ein riesiges Aquarium mit Seekühen und vielen Fischen ist hier anzutreffen. Obwohl man hier nochmals extra Eintritt bezahlt, können wir auch die River Safari wärmstens empfehlen.



Night Safari
Wenn die Nacht erwacht, beginnt hier das grosse Treiben. Die Night Safari ist ein weiterer Themenpark, welcher sich ebenfalls in unmittelbar neben dem eigentlichen zoologischen Garten befindet. Hier ist bis Mitternacht geöffnet und das Ziel ist, die Tiere hier bei Nacht erleben zu können. Das Ticket kostet SGD 40.00 pro Person und die Personenanzahl ist begrenzt. Während der Nacht liegt Spannung in der Luft; es herrscht eine ganz spezielle Atmosphäre. Zu Beginn haben wir uns die ‹Night Creature›-Show angesehen, welche auf die nachtaktiven Tiere, die Umwelt und Recycling aufmerksam machte. Später setzten wir uns dann in eine Art Strassenbahn, welche uns einmal quer durch den Park fuhr. Eine Nacht wie diese ist beinahe unglaublich still; wir und auch die Menschen um uns herum wagten kaum laut zu sprechen. Oftmals war nichts anderes zu hören als raschelnde Blätter, lachende Hyänen und das Gebrüll der Löwen. Ausgestiegen aus der Bahn, folgten wir dem ersten Pfad; Parkwächter wiesen uns mit ihren Taschenlampen den Weg. In der Nacht dürfen übrigens keine Kamerablitze verwendet werden, da dadurch die Möglichkeit besteht, dass die Tiere erblinden können. Unseren Besuch fanden wir sehr spannend, da man die Welt nachts einfach komplett anders wahrnimmt. 🙂



Als Stopover-Ziel eignet sich Singapur wirklich hervorragend und bietet Abwechslung. Hast du auch schon mal einen Halt in der Löwenstadt gemacht? Welches sind deine besten Tipps?

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